- 1. Achten Sie auf Ihre Sicherheit
Die Berge sind unberührte Gebiete, und es sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:
- Informieren Sie sich vor der Abreise über die Wetterlage, da sich diese innerhalb weniger Stunden ändern kann. So können Sie unangenehme Überraschungen wie Gewitter, Nebel, Regen oder extreme Temperaturen vermeiden,
- Informieren Sie sich über den Zustand der Wanderwege auf spezialisierten Websites wie Camptopcamp oder bei den örtlichen Tourismusbüros,
- Planen Sie Ihre Route sorgfältig (Schwierigkeitsgrad, Höhenunterschied, Dauer, technische Anforderungen) und legen Sie eine Ausweichroute für den Fall von schlechten Bedingungen oder Ermüdung fest,
- Nutzen Sie die IGN-Karten (Géoportail) sowie Wanderführer, um Ihre Route zu planen und vorauszusehen,
- Informieren Sie sich über Naturschutzgebiete und geltende Vorschriften,
- Sorgen Sie für eine gute Ausrüstung: dem Gelände angepasste Wanderschuhe, ausreichend Kleidung in mehreren Schichten, um sich an Wetteränderungen anzupassen, ein geeigneter Rucksack mit allem Notwendigen (mindestens 1,5 l Wasser, Verpflegung, Karte, Kompass/GPS, Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke, Stirnlampe, aufgeladenes Handy usw.),
- Hören Sie auf sich selbst, achten Sie auf Ihre Ermüdung und legen Sie regelmäßig Pausen ein,
- Gehen Sie bei Schwierigkeiten kein Risiko ein und kehren Sie gegebenenfalls um,
- Im Winter konsultieren Sie den Lawinenbericht (ANENA),
- Achten Sie im Sommer auf Steinschlag und Sturzfluten,
- Laden Sie die App„Gendloc“ herunter, um im Notfall Ihren Standort mitzuteilen.
Zur Erinnerung: Bei einer Wanderung handeln Sie auf eigene Verantwortung – für Ihre Sicherheit und die anderer.In Frankreich ist die Bergrettung kostenlos. Es liegt jedoch in unserer Verantwortung, die Notwendigkeit einer Notfallrettung einzuschätzen. Alarmierung im Falle eines Unfalls:
- 112: europaweit kostenlos, auch wenn Ihr Mobilfunkanbieter das Gebiet nicht abdeckt,
- Wenn kein Empfang: Schalten Sie das Telefon aus und wieder ein, OHNE DIE PIN-NUMMER EINZUGEBEN, und wählen Sie dann 112,
- Versuchen Sie, eine SMS an die 114 zu senden: Notrufnummer für Gehörlose und Sprachbehinderte,
- Senden Sie ein SOS-Signal im universellen Morsecode mit Ihrer Notfallpfeife oder Ihrer Stirnlampe/Ihrem Handy.
- 2. Legen Sie Wert auf Diskretion
In unseren Bergen lebt glücklicherweise eine Vielzahl von Tierarten – bitte respektieren Sie deren Lebensraum … hier sind sie zu Hause!
- Verhalten Sie sich unauffällig, um die Wildtiere nicht zu stören, und halten Sie Abstand, um sie zu beobachten, ohne ihnen zu folgen oder sie zu füttern.
- Vermeiden Sie lautes Rufen und Musik,
- Im Frühling halten Sie bitte noch mehr Abstand zu ihnen (Geburtszeit).
Zur Erinnerung: Auch unsere vierbeinigen Freunde, die Hunde, werden von der Tierwelt als Raubtiere oder als Stressfaktor für die Herden wahrgenommen. Es ist daher äußerst wichtig, Ihren Hund stets an der Leine zu führen. - 3. Seien Sie respektvoll
Und was ist mit unserem Müll? Der beste Müll ist der, den wir gar nicht erst produzieren!
- Wählt eure Produkte sorgfältig aus ,
- hinterlasst keine Spuren, indem ihr euren Abfall mitnehmt (einschließlich biologisch abbaubarer Abfälle wie Schalen),
- verwenden Sie wiederverwendbare Trinkflaschen
- Vermeiden Sie Einwegverpackungen
Und was ist mit unseren vierbeinigen Freunden?
- Sammeln Sie deren Kot ein (aus Gründen der Sauberkeit und des Respekts vor der Umgebung; Kot ist eine Quelle für die Übertragung von Krankheiten auf Nutz- und Wildtiere).
Zur Erinnerung: Die Tränken der Tiere sind keine Orte, an denen man sich Hände und Füße waschen darf – bitte respektieren Sie deren Wasser. - 4. Schützen Sie die Pflanzenwelt
Bergblumen sind wunderschön, aber empfindlich, und kommen in ihrer natürlichen Umgebung besser zur Geltung als in einem Strauß…
- Bitte pflücken Sie sie nicht (in bestimmten Gebieten gilt ein Pflückverbot gemäß dem Präfekturbeschluss zum Schutz von Biotopen (APPB), wie beispielsweise auf dem Mont de Grange oder den Cornettes de Bise).
- 5. Bleiben Sie auf den markierten Wegen
Das Begehen von Wegen außerhalb der ausgewiesenen Pfade schwächt die Vegetation, beeinträchtigt die Weideflächen für die Herden und begünstigt die Erosion.
- Halten Sie sich an die offiziellen Markierungen
- Vermeiden Sie Abkürzungen (so vermeiden Sie auch, sich zu verlaufen).
Zur Erinnerung: Das Berggebiet wird oft von privaten Eigentümern genutzt, und auch die Herden werden es Ihnen danken, wenn Sie nicht in ihrem Futtergebiet wandern! - 6. Vermeiden Sie das Schwimmen
Hochgebirgsseen sind empfindliche Ökosysteme, die durch menschliche Eingriffe stark beeinträchtigt werden.
- Es wird daher dringend davon abgeraten, darin zu baden, um sie zu schützen (das Gleiche gilt für Hunde und Geschirr…).
- 7. Genießen Sie die Natur
Almen sind oft Privatgrundstücke und Arbeitsstätten:
- Denken Sie daran, die Zäune hinter sich wieder zu schließen und auf den Wegen zu bleiben.
Die Wege sind stark frequentiert, und die Routen können von verschiedenen Sportlern gemeinsam genutzt werden:
- Achten Sie auf Mountainbiker, Wanderer, Trailrunner, Reiter usw.
Schutzhunde gehören zur Berglandschaft, verhalten Sie sich daher angemessen:
- Machen Sie auf sich aufmerksam,
- umgehen Sie die Herde, wenn möglich,
- Halten Sie an und sprechen Sie ruhig,
- Machen Sie keine abrupten Bewegungen.
- 8. Informieren Sie sich über die Regeln für das Biwakieren
In Frankreich wird das Biwakieren geduldet, hat jedoch nicht unerhebliche Auswirkungen auf unsere Naturräume. Um diese Auswirkungen zu minimieren:
- Informieren Sie sich über die geltenden Vorschriften (z. B. auf der Website „Parcs Nationaux de France“ oder direkt bei den Tourismusbüros) und bitten Sie, wenn möglich, den Eigentümer oder Betreiber um Erlaubnis,
- bevorzugen Sie Berghütten und ausgewiesene Biwakplätze,
- Bauen Sie Ihr Zelt erst ganz am Ende des Tages auf und bauen Sie es am frühen Morgen wieder ab,
- Stellen Sie es auf kurzes Gras auf, um die Auswirkungen auf die Vegetation zu verringern,
- Verzichten Sie auf Lagerfeuer in der freien Natur, um keine Brände zu verursachen,
- Nehmen Sie Ihren Müll und Ihr Toilettenpapier wieder mit,
- Waschen Sie sich nicht und spülen Sie Ihr Geschirr nicht direkt in einem Bergsee.
Befolgen Sie die Tipps von Savoie Mont-Blanc:„Bivakieren ohne Probleme“.
- 9. Denken Sie über Ihre Transportmöglichkeiten nach
Nutzen wir vorzugsweise öffentliche Verkehrsmittel und Fahrgemeinschaften, um zu den Ausgangspunkten unserer Wanderungen zu gelangen.
Zur Erinnerung: Der Verkehr ist die Hauptquelle für CO₂-Emissionen.
- 10. Gehen Sie Ihren Aktivitäten in aller Sicherheit nach
In unserer Region erwartet Sie eine große Auswahl an Aktivitäten, sei es am Seeufer oder mitten in den Bergen. Hier sind ein paar Tipps, damit Sie diese Aktivitäten in vollen Zügen genießen können!
- Wir empfehlen Ihnen, früh aufzubrechen, um Hitzeschläge oder Gewitter am späten Nachmittag zu vermeiden,
- Planen Sie Ihre Routen im Voraus sorgfältig und informieren Sie Ihre Angehörigen.
Mountainbiken und andere Gleitsportarten:
- Wählen Sie die richtige Ausrüstung,
- Tragen Sie einen Helm,
- beachten Sie die Beschilderung auf den Strecken,
- passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Geländebedingungen sowie den anderen Nutzern an.
- Überprüfen Sie Ihre Ausrüstung vor jedem Tourenstart, um sicherzugehen, dass Sie nichts vergessen haben,
- Bewegen Sie sich auf anspruchsvollen Routen stets angeseilt,
- Informieren Sie Ihre Angehörigen über Ihren Ausflugsort,
- Informieren Sie sich über Routenbeschreibungen und Bedingungen auf Websites wie der FFCAM

Bivouac Rando Dent D Oche 062024 Lbm Luc Buffard 8 1
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