Beschreibung
Das Cornettes-de-Bise-Massiv liegt zwischen dem Abondance-Tal und dem Tanay-Tal in der Schweiz. Es befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde La Chapelle d’Abondance, erreicht eine Höhe von 2’432 m und ist Teil des Natura-2000-Netzwerks.
In diesem Gebirgsmassiv begegnet man Gämsen, Mufflons, Steinadlern und insbesondere Alpensteinböcken, deren (grenzüberschreitender) Bestand auf etwa 700 Tiere geschätzt wird. Einige Arten, wie die Blaue Distel, kommen an diesem Standort ebenfalls reichlich vor, sind jedoch in Frankreich oder Europa selten.
Die schroppen Reliefformen der Cornettes de Bise bestehen aus hartem Kalkstein. Die Hänge sind steil bis abbruchartig, Felsbänder und Geröllfelder sind zahlreich.
Per Erlass vom 2. August 2013 wurden die Cornettes de Bise aufgrund ihres malerischen Charakters unter Naturschutz gestellt.
Ein Naturschutzgebiet ist ein bemerkenswerter Naturraum, dessen historischer, künstlerischer, wissenschaftlicher, legendärer oder malerischer Charakter im Namen des Allgemeininteresses die Erhaltung seines Zustands sowie den Schutz vor allen schwerwiegenden Beeinträchtigungen (Zerstörung, Veränderung, Banalisierung…) erfordert.
Natura 2000 ist ein europaweites Netzwerk geschützter Naturgebiete, die aufgrund der Seltenheit oder Anfälligkeit ihrer Wildtierarten und der sie beherbergenden natürlichen Lebensräume ausgewiesen wurden. Ziel ist es, die Artenvielfalt dieser Gebiete langfristig zu erhalten, ohne dabei jegliche menschliche Aktivitäten zu verbieten, und das Naturerbe dieses Gebiets aufzuwerten. Natura 2000 ist kein Naturschutzgebiet im engeren Sinne.










